Brustoperationen

Ein schöner, wohlgeformter Busen ist für viele das wesentliche Merkmal weiblicher Attraktivität. Doch nicht immer entspricht er diesem Ideal – sei es durch genetische Veranlagung, Schwangerschaft, großen Gewichtsverlust oder Krankheit. Aber auch Männer können unter der Form ihrer Brüste leiden, wenn diese durch eine Gynäkomastie eine allzu weibliche Form annehmen. Empfinden Sie Ihre Brust als zu klein, zu groß, zu schlaff oder asymmetrisch, verleihen wir ihr mit Hilfe verschiedener Operationstechniken eine schöne, natürliche Form, die Ihren persönlichen Vorstellungen entspricht. Welcher Eingriff für Sie der richtige ist, finden wir gemeinsam in einem ersten Beratungsgespräch heraus.

Quelle: Plastische Chirurgie, 2007, Heft 1

Brustvergrößerung

Nach Geburten und Gewichtsverlust oder auch anlagebedingt können Frauen ihre Brust als zu klein oder falsch geformt empfinden. Durch Unterfütterung der Brust mit Silikonimplantaten oder den Brustaufbau mit Eigenfett kann die Plastische Chirurgie hier Abhilfe schaffen.

Wir verwenden für die Brustvergrößerung ausschließlich hochwertige, geprüfte Implantate mit aufgerauter Silikonhülle und hochkohäsiver Silikongelfüllung. Je nach Befund und Ihren Wünschen setzen wir runde oder tropfenförmige (anatomische) Brustimplantate ein. Diese werden über einen Schnitt in der Unterbrustfalte oder am Unterrand des Warzenvorhofs hinter die Brustdrüse oder hinter den Brustmuskel gelegt.

Die Brustvergrößerung wird stationär in Vollnarkose durchgeführt. Je nach operativem Aufwand beträgt der stationäre Aufenthalt 1-2 Tage.

Nach dem Eingriff werden Sie durch uns und/oder durch Ihren Frauenarzt nachbehandelt und tragen für 4-6 Wochen einen Sport-BH sowie zusätzlich ein elastisches Band oberhalb des BH`s (Stuttgarter Gürtel). Rechnen Sie – je nach angewandter Technik – mit einer Erholungszeit von 10-14 Tagen. Mögliche Komplikationen besprechen wir mit Ihnen ausführlich während der Beratungsgespräche vor dem operativen Eingriff.

Bei Fehlbildungen (z.B. tubulären Brüsten) sowie bei extrem zu kleinen Brüsten kann Ihre Krankenkasse nach Einzelfallprüfung die Kosten für die Operation und den Einsatz von Implantaten übernehmen.

Brustvergrößerung – Unterschiedliche Schnittführungen
Brustvergrößerung

Brustverkleinerung

Sehr große Brüste sind für viele Frauen nicht nur ein optisches Problem, sie können auch körperliche Beeinträchtigungen mit sich bringen, wie beispielsweise anhaltende Rückenschmerzen. Eine operative Brustverkleinerung schafft hier Abhilfe.

Wir führen in der Klinik alle technisch machbaren Varianten der Brustverkleinerung durch. Je nach Befund wenden wir dabei die Anker-Schnitt- oder T-Schnittmethode sowie die so genannte I-Schnittmethode (Lejour-Technik) an.

Der Eingriff wird stationär in Vollnarkose durchgeführt. Rechnen Sie mit einem Aufenthalt von 3-4 Tagen, die anschließende Erholungsphase dauert etwa 3 Wochen. 6 Wochen lang tragen Sie zudem einen Sport-BH.

Regelmäßige Kontrollen in der Klinik bzw. bei Ihrem Gynäkologen zur Beurteilung der Wunde und insbesondere der Narbensituation sind selbstverständlich. In mindestens zwei Gesprächen vor der Operation sprechen wir mit Ihnen auch über die Risiken. Je nach Befund führen wir den Eingriff zu Lasten der allgemeinen Krankenkassen durch.

Bruststraffung / -verkleinerung

Bruststraffung

Nach Geburten und Stillphasen oder starkem Gewichtsverlust kann die Brust erschlaffen – eine optische Beeinträchtigung, unter der die Betroffenen häufig sehr leiden. Abhilfe schafft eine Straffung des Hautmantels, die die Brust wieder in eine schöne, natürliche Form bringt.

Je nach Befund wenden wir zur Bruststraffung die I-Schnitttechnik (Lejour-Technik) an, bei übermäßigem Hautüberschuss auch einen Anker-Schnitt bzw. umgedrehten T-Schnitt. Der Eingriff wird stationär in Vollnarkose durchgeführt, die durchschnittliche Liegedauer beträgt zwei bis drei Tage.

Rechnen Sie mit einer Erholungszeit von zwei Wochen. Insgesamt sechs Wochen lang tragen Sie zudem einen Sport-BH und besuchen regelmäßig unsere Klinik bzw. Ihren Gynäkologen zur Nachkontrolle. Mögliche Komplikationen besprechen wir mit Ihnen ausführlich während der Beratungsgespräche vor dem operativen Eingriff.

Bei ausgeprägtem Befund kann der Eingriff zu Lasten der Krankenkassen abgerechnet werden.

Bruststraffung / -verkleinerung

Brustfehlbildungen

Manche Frauen leiden an angeborenen Brustfehlbildungen wie der so genannten tubulären Brust (Snoopy nose breast, Rüsselbrust, Schlauchbrust), einem Poland- oder dem Amazonensyndrom.

Wir bieten alle geeigneten Operationstechniken an, um diese Befunde positiv zu verändern. Dabei setzen wir vorhandenes Brustgewebe mit oder ohne Implantate bzw. den Brustaufbau mit Eigenfett so ein, dass eine möglichst symmetrisch und schön geformte Brust entsteht.

Der Eingriff wird ausschließlich stationär in Vollnarkose durchgeführt, die Erholungszeit beträgt je nach operativem Eingriff 2-4 Wochen. Sie tragen für 6 Wochen einen Sport-BH. In den Nachkontrollen durch uns und/oder durch Ihren Frauenarzt überwachen wir die Entwicklung Ihrer Wunden und Narben. Mögliche Komplikationen besprechen wir mit Ihnen ausführlich während der Beratungsgespräche vor dem operativen Eingriff.

Bei echten Fehlbildungen übernimmt Ihre Krankenkasse nach Prüfung des Einzelfalls die Kosten.

Gynäkomastie

Viele Männer leiden unter einer weiblich anmutenden Brust. Die Gründe dafür können vielfältig sein: eine Vergrößerung der auch beim Mann angelegten Brustdrüse, die erblich oder durch Übergewicht bedingt sein kann, innere Erkrankungen oder auch Medikamentenmissbrauch z.B. durch Sportler.

Wir bieten die chirurgische Entfernung einer vergrößerten Brustdrüse über einen Schnitt am Unterrand der Brustwarze sowohl mit als auch ohne Fettabsaugung an. Je nach Befund kann auch die alleinige Fettabsaugung ausreichen. Der Eingriff kann ambulant, nach Bedarf auch in Vollnarkose oder Dämmerschlafnarkose durchgeführt werden, die anschließende Erholungszeit beträgt etwa 2 Wochen. Die Narbenbildung am Unterrand der Brustwarze ist im Allgemeinen unauffällig. Sie wird neben der Wundheilung während der regelmäßigen Kontrollen durch uns und/oder den niedergelassenen Chirurgen beurteilt. Mögliche Komplikationen besprechen wir mit Ihnen ausführlich während der Beratungsgespräche vor dem operativen Eingriff.