Rekonstruktive Chirurgie

  • Verletzungen,
  • Druckgeschwüre,
  • Offene Beine und
  • Tumore

können zu Entstellungen und Funktionseinbußen führen, die für die Patienten über die gesundheitlichen Probleme hinaus oft eine große seelische Belastung darstellen.

Ausgestattet mit dem gesamten Spektrum des ortsständigen und freien Gewebetransfers können wir vor allem Unfallfolgen wie z.B. offene Unterschenkelbrüche und ausgedehnte Muskelhautzerstörungen effektiv behandeln. Dabei achten wir neben der Herstellung der Form auch auf eine Wiederherstellung der Funktion, insbesondere an Händen und Füßen.

Die gleichen Techniken finden auch Anwendung in der Therapie von beispielsweise offenen Beinen oder Druckgeschwüren am Gesäß. Oftmals kommt hier zunächst – im Anschluss an eine operative Reinigung – die Vakuumsaugtherapie zum Einsatz, um den Wundgrund für eine dann folgende plastisch-chirurgische Wiederherstellung der Oberfläche zu verbessern.

Tumore, die funktionelle Strukturen wie Gefäße, Nerven oder Sehnen verdrängen oder zerstören, entfernen wir nach Vorstellung des jeweiligen Falles in unserer Tumorkonferenz. Dort wird festgelegt, ob z.B. ein Tumor vorher bestrahlt oder zunächst durch Medikamente (Chemotherapie) behandelt wird. Auch die nachoperativen Behandlungsmöglichkeiten werden hier besprochen. Neben der Entfernung dieser Tumore kümmern wir uns selbstverständlich auch um die Wiederherstellung von Form und Funktion der betroffenen Körperteile – ebenfalls unter Anwendung des großen plastisch-chirurgischen Repertoires des Gewebetransfers.

Diese Eingriffe werden stationär durchgeführt. Es kommen sowohl regionale Betäubungsverfahren als auch die Vollnarkose zur Anwendung. Die Dauer des stationären Aufenthaltes ist abhängig vom Befund und der angewandten Therapie. Er dauert durchschnittlich etwa 14 bis 21 Tage. Nach Beendigung unserer stationären Behandlung werden Sie selbstverständlich engmaschig durch uns und/oder durch Ihren niedergelassenen Chirurgen weiter behandelt.